Montag, 18. August 2008

Eeendliich wiirkliiich Kiiaoohraaah

Endlich sind wir da. 27 Stunden Flug liegen hinter uns, zwei zweistuendige Aufenthalte in London und Hong Kong, der beruechtigte und bis dato unbekannte "Tankstopp". Nach einem (sc)h(m)erzlichen Abschied ging es durch die erste von gefuehlten 180 Sicherheitskontrollen, die jeweils immer noch recht lange dauerten, da Paul staendig nochmal herausgefischt und durchleuchtet wurde. Nach einem Schreibfehler im Visum erhaertete sich der Verdacht auf Terrorismus natuerlich nur noch, aber auch meine Wanderschuhe wurden argwoehnisch unter die Lupe genommen... letzteres allerdings haengt mit der isolierten Lage Neuseelands zusammen, die Kiwis haben schlicht und einfach Angst vor kleinen und groesseren Baktis!

Ein paar Fakten, die wir bereits auf dem Flug hierher gelernt haben: -London Heathrow ist der haesslichste Flughafen ueberhaupt - Hong Kong liegt in den Tropen - die mitteleuropaeische Sommerzeit reicht bis nach China, zumindest hielt die Flugbesatzung bis dahin daran fest - Neuseeland ist nicht Australien und demzufolge auch nicht so warm (6 Grad und Schauer) - und bei Kiwis sind nicht nur die Schnaebel sondern auch die Vokale ein bisschen laenger. So wird aus Auckland Ooohklaehnd und aus again beispielsweise aegeeehn. Ansonsten sind sie aber ganz gut zu verstehen.

Am Flughafen wurden wir freudig von meiner Couchsurf-Bekannten Miranda in Empfang genommen und gleich in die verrueckteste WG ganz Aucklands verfrachtet. Chaos, Durcheinander treffen da auf nette, verrueckte und unkomplizierte Menschen. Paul hat sich in einem Backpacker downtown einquartiert und ueber Mittag machten wir schon mal einen kleinen, winzigen Teil Aucklands unsicher. Auckland ist riiiesig, hat mehrere Zentren, dehnt sich ueber die halbe Nordinsel aus (zumindest das groessere Einzugsgebiet) und besticht durch allerlei Besonderheiten: Die Stadt verfuegt mit ihrem Fernsehturm laut Aussagen Einheimischer ueber das groesste Gebaeude der suedlichen Hemisphaere, ist der Ortauf der Welt, wo die meisten Polynesier leben (Asiaten wahrscheinlich auch...) und ueberrascht ihre Einwohner und Besucher mit einem Wechsel im Fuenfminutentakt zwischen Sonne und Regen.

Jetzt fall ich gleich todmuede in ein hoffentlich warmes Bettchen, damit ich morgen imstande bin ein weiteres Bruchstueck der Metropole kennenzulernen und nicht versehentlich den Tag verschlafe.

Viele liebe Gruesse!!

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