Hallo Ihr Lieben! Viele liebe Gruesse aus - mal wieder - Raglan. Dies ist definitiv ein Ort, an den man immer wieder gern zurueckkommt und von dem sich niemand gerne losreisst. Die Leute, die ich hier vor drei Monaten bei meinem ersten Besuch getroffen habe, haengen groesstenteils immer noch hier rum und haben sich kaum vom Fleck bewegt, so sehr waren sie mit rumhaengen, surfen und das Leben geniessen beschaeftigt!
Inzwischen bin ich wieder alleine, ohne Familie unterwegs. Wir hatten eine wunderschoene Zeit zusammen und haben auch zurueck auf der Nordinsel sehr viel erlebt: Eine laut Reisefuehrer sehr entspannte Wildwasser-Rafting Tour (wie soll das eigentlich entspannt sein?) mit Gummireifen durch die von Gluehwuermchen besetzten Waitomo Caves entpuppte sich als doch etwas aufregender, waghalsige Spruenge von unterirdischen Wasserfaellen eingeschlossen. Doch wir haben es alle ueberlebt, auch meine Mama, die die Tour ausgesucht hatte ;-)
Mit Nikola habe ich noch einen sehr spannenden Ausritt gemacht: Im Schlepptau der 14-jaehrigen blond verstrubbelten und braun gebrannten Sophie gings kreuz und quer und ziemlich flott durch den Busch und sogar ueber ein paar Gelaendespruenge und nach diversen Galoppaden einen Berg runter, den ich mich zu Fuss wahrscheinlich kaum runtergetraut haette, die Pferde aber mutig mehr auf dem Hintern denn auf den Beinen runterrutschten!
Um anschliessend noch ein bisschen entspanntes Strandleben geniessen zu koennen, fuhren wir weiter nach Raglan, wo wir drei Naechte blieben und ich mich mit Nikola und meinem Vater auf ein paar Surfbretter schwang und das machte, was in Raglan zum Pflichtprogramm gehoert: Surfen! Schoen, zu merken, dass es nach dem Training am Taranaki und zwei Tagen Surfen in Raglan schon immer besser wird und die Boards langsam auch haendelbare Groessen annehmen und nicht mehr halben Floessen gleichen. Je fortgeschrittener, desto kleiner werden naemlich die Bretter und desto schwieriger ist es, eine halbwegs elegante Figur da oben zu machen!
Dann war es soweit, dass sich die schoene Zeit zu viert dem Ende neigte und wir fuhren schweren Herzens zurueck nach Auckland, keiner wollte wieder heimwaerts in den kalten Winter und ich war einerseits sehr froh, noch hierbleiben zu koennen, gleichzeitig sehr traurig meine Familie so schnell wieder loszuwerden - und ausserdem war es ein sehr, sehr merkwuerdiges Gefuehl zu wissen, dass meine Familie "ein paar" Flugstunden spaeter wieder zuhause ist und ich erst in 5 Monaten wieder durch das heimische Luebeck schlendern werde...
Leider faengt mein Tauchkurs erst naechste Woche an und so stellte sich mir die Frage, wohin und wie diese Woche verbringen? Die Antwort war schnell gefunden, nirgendwo vergeht Zeit so schnell wie in Raglan und ausserdem war das eine gefundene Moeglichkeit, meine Kiwipackhaus-Bekanntschaft Andrea noch mal wiederzutreffen, bevor auch sie sich auf die noerdliche Haelfte der Erdkugel verdrueckt. Wieder einmal musste ich aber feststellen, dass man in Raglan nirgendwo frei campen darf, dazu zaehlt auch, im Van auf einem leeren Parkplatz am Strand zu schlafen... den Wecker spielte dann auch prompt wieder der nette Polizist, der mich vor drei Monaten schon mal weggescheucht hat. Es blieb aber bei einer Verwarnung und so retteten Andrea und ich uns zu Marc, den wir bei unseren frueheren Raglan-Besuchen im Hostel kennengelernt hatten und der uns nicht nur einen Parkplatz auf Privatgelaende anbot, sondern uns auch gleich noch zum Barbecue einlud, juchee. Anscheinend wusste halb Raglan von dem Barbecue und so war Marcs Terrasse irgendwann ziemlich vollgestopft mit Leuten. Unter dem sagenhaften Sternenhimmel und mit Blick auf den Harbour feierten wir in die Nacht hinein und kamen sogar noch in den Genuss eines spontanen Maorikonzerts, als naemlich ein paar von Marcs Maori-Freunden spontan zur Gitarre griffen und ein paar Volkslieder zum Besten gaben - wow!
Nun freu ich mich drauf, am Wochenende nach Whangarei zu fahren und dort die Unterwasserwelt erforschen zu koennen :-)
Bis bald und viele liebe Gruesse!
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1 Kommentar:
Hey Sie,
hab angefangen, deine Route und Aufenthaltsorte bei "google earth" zu verfolgen. Ausm Weltall siehts jedenfalls schonmal sehr fein aus :-P
Remember: Big Felix is watching you...^^
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